Mental Power Break (MPB): Kleine Pause, große Wirkung
Du musst nicht eine Stunde meditieren, um dich zu erholen. Oft reichen wenige Minuten, wenn du sie bewusst nutzt. Genau dafür ist der Mental Power Break gedacht: eine kurze Auszeit mitten im Tag, die deine Energie wieder auffüllt.
So funktioniert’s
- Du unterbrichst deine Tätigkeit für ein paar Minuten.
- Du wendest dich bewusst von Bildschirm und Aufgaben ab.
- Du atmest durch und entspannst kurz oder lässt dich von einer Anleitung führen.
- Danach gehst du frischer an die nächste Aufgabe.
Was sagt die Forschung?
Kurze Pausen sind gut erforscht. Eine Metaanalyse zeigt, dass Mikropausen von weniger als 10 Minuten das Wohlbefinden steigern und gegen Müdigkeit helfen. Für die Leistungsfähigkeit gilt: Je länger die Pause, desto größer der Schub. Nach sehr anstrengenden Aufgaben braucht es eventuell mehr als 10 Minuten. ➙ scimexdoaj
Auch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat Kurzpausen untersucht. Zusätzliche, regelmäßige Kurzpausen verbesserten sowohl die Qualität als auch die Menge der Arbeit, ohne die Belastung zu erhöhen. Leistung und Wohlbefinden profitieren also gleichzeitig. ➙ sozialpolitik
Gut zu wissen
- Regelmäßige kurze Pausen wirken besser, als eine einzige lange Pause am Ende.
- Plane deine Pausen fest ein, statt auf den „richtigen Moment“ zu warten.
- Echte Pause heißt: kein Handy-Scrollen nebenbei.
Quellen
- Albulescu, P., Macsinga, I., Rusu, A., Sulea, C., Bodnaru, A. & Tulbure, B. T. (2022). “Give me a break!” A systematic review and meta-analysis on the efficacy of micro-breaks for increasing well-being and performance. PLOS ONE, 17(8), e0272460. https://doi.org/10.1371/journal.pone.0272460
- Wendsche, J., Lohmann-Haislah, A. & Wegge, J. (2016). The impact of supplementary short rest breaks on task performance – A meta-analysis. sozialpolitik.ch, 2/2016, 1–24. (BAuA / TU Dresden) https://doi.org/10.18753/2297-8224-75



